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Innovation made in München
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Die Wärmewende braucht nicht nur ambitionierte Ziele – sie braucht Innovationen.
Mit einem neuen Einbrunnen-System für Grundwasserwärmepumpen zeigt ein gemeinsames Forschungsprojekt der AG Geothermie des Lehrstuhls Hydrogeologie, der Stadtwerke München GmbH, dem Baureferat und dem Referat für Bildung und Sport der Landeshauptstadt München und der BauGrund Süd Gesellschaft für Geothermie mbH, wie Forschung zu einer praxisnahen Lösung werden kann.
Statt der bisher üblichen zwei Brunnen (Dublette) benötigt das System nur noch einen einzigen Brunnen. Das System unterscheidet sich von den bekannten Einbrunnen-Zirkulationssystemen deutlich - denn wir nutzen hier die relativ hohe Fließgeschwindigkeit des Grundwassers in München aus, sodass das thermisch genutzte Wasser im Brunnen nicht zirkuliert und sich nicht thermisch beeinflusst. Damit wird die Nutzung von Grundwasserwärmepumpen deutlich einfacher und kostengünstiger.
Warum das so wichtig ist? Viele Grundstücke in Städten sind zu klein für zwei Brunnen. Das neue Konzept eröffnet nun die Möglichkeit, Grundwasserwärme auch dort zu nutzen. Gleichzeitig sinken die Investitionskosten um rund ein Drittel.
❗ Besonders freut uns: Was als wissenschaftliche Idee in der AG Geothermie des Lehrstuhls begann, wird nun in einem Pilotprojekt in einer Kindertagesstätte in München-Pasing unter realen Bedingungen getestet. Forschung, kommunale Infrastruktur und Energiewirtschaft arbeiten hier Hand in Hand. Wir danken hier jetzt schon einmal unseren Partnern für den Einsatz bei der Umsetzung dieser Idee.
Ein gutes Beispiel dafür, wie Innovationskraft im Verbund von Forschung und Wirtschaft entsteht:
🔸 Aus der Forschung in die Praxis
🔸Gemeinsamer Einsatz, um eine gute Idee voranzubringen
🔸Konkreter Beitrag zur Dekarbonisierung
🔸Problemlösungen mit Potenzial weit über München hinaus
Wir sind gespannt auf die Ergebnisse des Pilotprojekts und freuen uns, dass München zeigen kann, wie technologische Innovation und partnerschaftliche Zusammenarbeit die Energiewende voranbringen können.
Die Pressemitteilung zum Projekt gibt es hier: