32. Wassertechnisches Seminar (WTS) - Virtuelles Seminar

In den letzten Jahren hat sich das Spektrum an analytischen Verfahren zur Identifizierung und Quantifizierung von Mikroorganismen und Viren (=Bioanalytik) rasant weiterentwickelt. Die vom Gesetzgeber oftmals geforderte
Quantifizierung von Bakterien mit Kultivierungsmethoden stehen heutzutage moderne Methoden entgegen, welche in kurzer Zeit die Identität, die Quantität, die Vitalität und die Diversität an Mikroorganismen und Viren erkennen.

Spezifische pathogene Bakterien und Viren sowie antibiotikaresistente Bakterien können innerhalb weniger Stunden bestimmt werden. Omics-Methoden wie z.B. Next Generation Sequencing oder Microarrays ermöglichen eine hoch differenzierte Analyse in der Diversität von Bakterien und Viren.

All diese Methoden haben sich in der medizinischen Diagnostik durchgesetzt oder ermöglichen zumindest Forschung auf höchstem Niveau. Aus diesem Grund sollten diese Methoden zukünftig für die mikrobiologische Wasseranalytik genutzt werden können und in die Praxis übertragen werden.

In unserem Seminar wollen wir den Übertrag von der Wissenschaft in die Praxis diskutieren. Es ist enorm wichtig, dass die neuen Methoden verlässliche Ergebnisse liefern.

Schlussendlich sollte die Gesamtheit des Wasserkreislaufes mit dem Bezug auf Menschen und Tieren (One-HealthAnsatz der EU) betrachtet werden. Dies wird insbesondere hinsichtlich des Klimawandels und die Einschränkung der Ressource Wasser immer mehr von Bedeutung sein. 

Das Seminar richtet sich vornehmlich an Kommunen und Trinkwasserversorger, Behördenvertreter, sowie Gutachter und Sachverständige. 

Wir freuen uns auf eine interessante Veranstaltung, 
Ihr Jörg E. Drewes, Michael Seidel, Christian Wurzbacher

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