PV Brandwand
Risikoanalyse zum Brandverhalten von PV-Dachanlagen in Verbindung mit Brandwänden

Kurzfassung
Dachflächen eignen sich in besonderem Maße als Aufstellorte für Photovoltaik (PV) zur Energiegewinnung. Es fehlen Grundlagen, auf Basis derer die erforderlichen brandschutztechnischen Anforderungen erstellt werden können. Nach dem Vorsorgeprinzip wird im Forschungsprojekt ermittelt, welche Risiken tatsächlich vorliegen, und welche Anlagenteile brandweiterleitend sind. Aus den Untersuchungen ist abzuleiten, welche Anforderungen an PV-Dachanlagen im Bereich von Brandwänden gestellt werden sollen, und ob eine Reduzierung des Sicherheitsabstands bis an die Brandwandgrenze das Risiko einer Brandweiterleitung beeinflusst. Mit entsprechenden experimentellen Prüfungen soll untersucht werden, ob unzulässige Temperaturen an den Oberflächen der angrenzenden Bauteile des benachbarten Brandabschnittes entstehen. Es soll ein repräsentativer Vergleich von unterschiedlichen PV-Systemen im Zusammenhang mit den unterschiedlichen Brandwandkonstruktionen entwickelt werden. Ziel der Untersuchungen ist es, die horizontale Brandausbreitung am Dach mit PV-Anlagen zu ermitteln. Durch Bewertungskriterien lassen sich Gefährdungspotentiale identifizieren und daraus Risikoanalysen erstellen, die für eine Neubeurteilung der Abstandsregeln dienen soll.
Konsortium
Technische Universität München
Lehrstuhl für Holzbau und Baukonstruktion
Projektbearbeitung
Technische Universität München
Lehrstuhl für Holzbau und Baukonstruktion
Christine Hani, M.Sc.
Prof. Dr. Gerhard Fink
Projektlaufzeit
Start: 01. Oktober 2024
Ende: 30. September 2026
Projektförderung
Fördermittelgeber: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
Projektträger: -
Förderprogramm: Zukunft Bau Forschungsförderung
Förderkennzeichen: 10.08.18.7-24.10
