Sicherheit – nachhaltig und integriert

Darin plädiert der Beirat für eine vieldimensionale Sicherheitsarchitektur. Sie soll nicht nur die Bekämpfung von Umweltrisiken enger mit sicherheitspolitischen Instrumenten verzahnen, sondern auch weitere Themen einbinden.
Insgesamt fünf Handlungsfelder hat der WBGU identifiziert, die aus seiner Sicht im nationalen wie internationalen Sicherheitskontext entscheidend sind.
🔹 1. Schutz vor Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Verschmutzung, um die Lebensfähigkeit der Menschheit zu bewahren.
🔹 2. Sozialer Zusammenhalt, um resiliente Gesellschaften zu fördern.
🔹 3. Informationsintegrität, um die Demokratie wehrhaft zu machen.
🔹 4. Abgewogene Nutzung von Technologien und Rohstoffen, um Abhängigkeiten zu reduzieren.
🔹 5. Strategische, regelbasierte und faire Kooperation, um die internationale Zusammenarbeit zu stützen.
Als zusätzlichen Impuls für die sicherheitspolitische Debatte hat der WBGU für alle fünf Schwerpunkte konkrete Handlungsempfehlungen erarbeitet, etwa zum Thema ‚Sicherheit durch Klimaschutz‘, zur Ausgestaltung von technologischer Souveränität, zum Umgang mit KI-generierten Falschinformationen und gesellschaftsspaltender Kommunikation sowie zur Neuordnung der internationalen Zusammenarbeit.
Die Leitautor:innen des Kurzpapiers sind: Jörg E. Drewes, Anna-Katharina Hornidge, Aletta Bonn, Kai Maaz, Karen Pittel, Hans Pörtner, Sabine Dr. Schlacke, Claudia Traidl-Hoffmann, Joscha Wullweber.
Sicherheit – nachhaltig und integriert
Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN)