Lehrstuhl für Ingenieurgeologie
News
Wir suchen zur Betreuung des Präparationslabors für Gesteinsdünnschliffe und –anschliffe sowie für die Präparation von Proben für die Röntgendiffraktometrie zum 01.04.2026 eine
engagierte und teamfähige Fachkraft als technische(n) Mitarbeiter:in unbefristet in Vollzeit (40,1 Wochenstunden). Die zugehörige Stellenanzeige finden Sie hier.
Unsere Kartierübung am Taubenstein fand im September im Gebiet rund um den Spitzingsee statt. Das Gelände ist für Einsteiger ideal, gut zugängliche Aufschlüsse, klare Strukturen und trotzdem genug Herausforderungen, um zu lernen.
Zu Beginn ging es bei einer gemeinsamen Geländebegehung vor allem um die grundlegenden Arbeitsweisen. Umgang mit dem geologischen Kompass, Erkennung von Störungen, das Arbeiten mit Hillshades, Orientierung im Gelände, Kartieren von Grenzen und das saubere Eintragen der Beobachtungen auf der Karte. Wir lernten außerdem die Schichtfolge und übten die Beschreibung von Gesteinen. Unter anderem Korngröße, Farbe, Fossilinhalte, Verwitterungsmerkmale und alles, was man eben vor Ort erfassen kann. Im Gebiet um Taubenstein und Rotwand gab es auch einige schöne Fossilien, die uns direkt in die Sedimentationsgeschichte reinschauen ließen.
Wir arbeiteten in Dreiergruppen und jede Gruppe bekam ein eigenes Kartiergebiet, entweder westlich oder östlich des Spitzingsees. Dadurch unterscheidet sich die Kartierübung deutlich von anderen Exkursionen. Man ist viel unabhängiger unterwegs, kann sich die Arbeit in der Gruppe flexibel einteilen und muss selbst entscheiden, wie man vorgeht. Die Dozentinnen Dozenten waren regelmäßig im Gelände und unterstützten uns sehr gut, aber die eigentliche Arbeit lag bei uns. Was ich persönlich sehr positiv fand. Und trotz der vielen Eigenverantwortung haben wir das gute Essen sowohl auf den umliegenden Hütten als auch abends in der Unterkunft nie verpasst.
Das geologische Profil, das am Ende der Kartierung erstellt wurde, war eine der anspruchsvollsten Aufgaben, weil wir dafür alle Geländebeobachtungen in eine einzige Querschnittsdarstellung übertragen mussten. Da wurde einem erst richtig klar, wie wichtig saubere Kartierarbeit an den Tagen davor war.
Natürlich bestand die Woche nicht nur aus Feldarbeit. Abends blieb genug Zeit für gemütliches Zusammensitzen, Lagerfeuer, Saunaabende, Kartenspiele, Brettspiele, Kicker und alles, was sonst noch rumlag. Die Mischung aus gemeinsamem Arbeiten und gemeinsamen Abhängen hat die Gruppe echt zusammengeschweißt.
Insgesamt war die Kartierübung Taubenstein eine sehr praktische Einführung ins geologische Arbeiten im Gelände. Zwar fordernd, aber entspannt genug, um auch richtig Spaß zu machen.
Text: Levente Ifi
MINT-Impulse an der Schule
Unter dem Dach der MINT-Impulse, einem Teil des TUM Entdeckerinnen-Programms zur Förderung von Mädchen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, entwickeln Lehrstühle der TUM praxisnahe Workshops für Gymnasien und Realschulen im ländlichen Raum. Referentinnen und Referenten der TUM bringen diese Projekte als eintägige MINT-Impulse an die Partnerschulen des Programms.
Ziel ist es, Schülerinnen der 8.-10. Klassen für MINT-Themen zu begeistern, Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu stärken und neue Berufsbilder kennenzulernen.
In kleinen Gruppen wird einen ganzen Tag lang geforscht, experimentiert und diskutiert, angeleitet von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der TUM, die als authentische Rollenvorbilder wirken. Dabei stehen Entdecken, Ausprobieren und Selbermachen sowie ein einfacher Einstieg in MINT-Fächer und das Aufbrechen von Stereotypen im Mittelpunkt.
Unser Projekt: Vulkanüberwachung
Im Rahmen der MINT-Impulse gestalteten wir am Lehrstuhl für Ingenieurgeologie und mit Unterstützung des Lehrstuhls für magmatische Petrologie und Vulkanologie an der Ludwig-Maximilians-Universität das Projekt „Vulkanüberwachung“. Hier dreht sich alles um die Frage: Wie erkennt man, ob ein Vulkan gefährlich wird, bevor er ausbricht?
Gemeinsam mit den Schülerinnen tauchen wir in die Welt der Geowissenschaften ein: Wir erforschen, wie Vulkane entstehen, beobachten Bodenbewegungen, experimentieren mit Modellvulkanen und lernen, welche Anzeichen auf bevorstehende Eruptionen hinweisen können. Dabei geht es auch um reale Anwendungen, etwa wie Geologinnen und Ingenieurinnen weltweit versuchen, Vulkanausbrüche frühzeitig zu erkennen und Gefahren für Menschen zu minimieren sowie Orte vor Ausbrüchen zu schützen.
So zeigen wir, wie Natur und Technik zusammenwirken, und machen deutlich, warum die Geowissenschaften ein faszinierendes und wichtiges Berufsfeld sind, besonders für junge Frauen, die unsere Zukunft in Wissenschaft und Technik mitgestalten wollen.
Weiterführende Informationen zum Programm der MINT-Impulse finden Sie hier: www.tum.de/mintimpulse
Nicole Richels und Helen Viegener / Studierende der TUM
Anfang August fuhren die Studierenden des B.Sc. Geowissenschaften auf Geländeübung längs durch Deutschland und konnten ihr Wissen aus dem Hörsaal direkt an Ort und Stelle vertiefen. Die Route führte uns von Bayern bis in den Harz. Dabei wurden alle Einheiten der Varisziden besucht. Von Eklogiten bis zum Zechsteinriff, vom Halle'schen Porphyrkomplex bis zum Quartär Norddeutschlands war alles dabei. Einen Höhepunkt der Geläneübung stellte der Besuch des Steinbruchs der Basalt-Actien-Gesellschaft (bag) in Bad Harzburg dar. Dort konnten wir unter kompetenter Führung einen Einblick in die Herstellung von Gesteinskörnungen gewinnen.
Information
Das Praxisforum Geothermie Bayern wird zum Praxisforum Tiefengeothermie
Mit einem neuen Namen geht das Praxisforum Geothermie Bayern in die Zukunft: Das renommierte Branchentreffen zur Nutzung der Erdwärme heißt künftig Praxisforum Tiefengeothermie.
Das geschärfte Profil steht sowohl für den großen Aufschwung dieser Technologie in ganz Deutschland als auch für die neuen, verbesserten Rahmenbedingungen rund um das Geothermie-Beschleunigungsgesetz, teilt der Organisator, die auf Tiefengeothermie spezialisierte Kommunikationsagentur Enerchange, mit.
"Die Tiefengeothermie wird sich in den kommenden Jahren zur treibenden Kraft der Wärmewende in unserem Land entwickeln", ist der Veranstalter des Praxisforums Tiefengeothermie, Dr. Jochen Schneider, überzeugt. "Diese Entwicklung unterstreichen wir mit unserer Namensänderung."
Passend zur Neuausrichtung vermeldet das Praxisforum Tiefengeothermie auch einen neuen Goldsponsor: Die renommierte Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Rödl unterstützt ab diesem Jahr erstmals das Branchentreffen.
Stattfinden wird das Praxisforum Tiefengeothermie vom 14. bis 16. Oktober 2026 in gewohnter Umgebung, nämlich im Bürgerhaus in Pullach im Isartal (Landkreis München). Anmeldungen sind möglich unter www.praxisforum-tiefengeothermie.de, bis zum 31. März 2026 noch zu vergünstigten Preisen.
Hochschulteam München der Arbeitsagentur


Das Hochschulteam der Arbeitsagentur bietet in den vorlesungsfreien Zeiten erneut eine Reihe von Webinaren an, die den gesamten Prozess von den ersten Schritten bis zum erfolgreichen Vorstellungsgespräch abdeckt. Wir starten mit einem Überblick zum Münchner Arbeitsmarkt (24.02.), beschäftigen uns dann mit „guten Entscheidungen“ (03.03.) und „Future Skills“ (05.03.) und geben anschließend Tipps zu „Bewerbungen 4.0 “(12.03.) und für „erfolgreiche Vorstellungsgespräche“ (19.03.). Zum Schluss stellen wir nochmal die Angebote von Arbeitsagentur, Hochschulteam und Jobcenter vor (26.03.).
Am Freitag, den 06.02.2026 findet im Seminarraum 2408 der Master-Workshop des Studiengangs Ingenieur- und Hydrogeologie statt.
In dieser Veranstaltung präsentieren die Masterand*innen den aktuellen Stand ihrer Abschlussarbeit.
Das Programm dazu finden Sie hier.
Für das 2. Semester des M.Sc. Ingenieur- und Hydrogeologie
Datum: Montag 13. April 2026
Beginn: 10:00 Uhr
Raum: 2408 in Präsenz
Alle Folien zur Vorbesprechung finden Sie im Anschluss hier.

Der Arbeitskreis Junge DGGT ist eine Kommunikationsplattform zwischen jungen DGGT-Mitgliedern, den Lehrstühlen und Instituten für Geotechnik und Ingenieurgeologie sowie den Außerordentlichen Mitgliedern (Industrie- und gewerbliche Unternehmen) der DGGT. Ihr Fokus liegt auf der Vernetzung junger Geotechnik-Ingenieur*innen und der Nachwuchsförderung.
Mehr Informationen hierzu gibt es hier oder unter junge-dggt.de
Auch in diesem Wintersemester findet wieder die Vortragsreihe des "Freunde der Geologie e.V." statt.
Alle Vorträge finden in Raum 2404 (Geb. 0504, TUM Stammgelände) statt und beginnen um 17:15 Uhr.
Das aktuelle Programm hierzu finden Sie hier.






















